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Höhenkrankheit In Indien Gesundheit schützen
Sie können mit der Höhenkrankheit konfrontiert werden, wenn Sie in Ladakh ein Trekking machen oder auf große Höhen steigen. Die Beschwerden können bei einem schnellen Aufstieg auf Höhen von über 2000 bis 2500 Metern entstehen. Die Anfälligkeit für Höhenkrankheit kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Wenn Sie schon einmal in einer solchen Situation waren und keine Beschwerden hatten, heißt das sicherlich NICHT, dass Sie dafür nicht so anfällig sind und dass Sie auch dieses Mal nicht erkranken. Sie merken, dass Sie von der Höhenkrankheit befallen sind, wenn Sie beim Aufstehen leichte Kopfschmerzen spüren. |
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Leichte Höhenkrankheit: Diese tritt einige Stunden bis zu einem Tag nach der Ankunft auf großer Höhe auf. Die Beschwerden bestehen aus Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit und allgemeinem Unwohlsein, wie wenn man einen Kater hat. Die Behandlung der leichten Höhenkrankheit besteht darin, weiteren Aufstieg zu vermeiden und eventuell abzusteigen, wenn die Beschwerden sich nicht innerhalb von einigen Tagen bessern. Bei Kopfschmerzen können Kopfschmerztabletten eingenommen werden. Zusätzlich können Medikamente und Sauerstoff verabreicht werden. Schwere Höhenkrankheit: Hierbei verschlimmern sich die Kopfschmerzen, die Kurzatmigkeit wird schlimmer und tritt auch im Ruhezustand auf, insbesondere nachts. Man kann so träge werden, dass man beim Essen und Ankleiden Hilfe braucht. Man geht wie ein Betrunkener. Dies ist eine ernsthafte Erkrankung und kann ohne Behandlung zu Feuchtigkeit in den Lungen und im Gehirn (Lungen- und Gehirnödem), Koma und Tod führen. Die Behandlung der schweren Höhenkrankheit besteht aus dem direkten Abstieg! Zusätzlich können Medikamente und Sauerstoff verabreicht werden. Wenn Sie nach Tibet fliegen, landen Sie bereits auf großer Höhe. Wenn Sie deshalb Beschwerden haben, ist der Abstieg nicht möglich, da Sie sich auf einer Hochebene befinden. Daher ist es unentbehrlich, sich vor einer Tibetreise langsam zu akklimatisieren. |
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Die Prävention von Höhenkrankheit: * Langsam auf Höhen von über 2500 m steigen * Beim Aufstieg auf über 2500 Meter langsam akklimatisieren * Auf Alkohol oder Schlafmittel verzichten * Reichlich Wasser oder Kräutertee trinken (keinen Alkohol oder Kaffee) * Schlafstellen sollten nicht mehr als 300 Meter höher als der Schlafplatz der vorigen Nacht liegen * Gebrauchen Sie das Mittel Diamox sehr zurückhaltend * Bei schwerer Höhenkrankheit kann eventuell ein Hubschrauber eingesetzt werden, das ist allerdings sehr teuer (ca. 1200,- Euro pro Stunde) und kann nur von der Trekkingagentur oder der Botschaft bestellt werden. Er fliegt nur, wenn vorher eine Kaution von 400 Euro bezahlt wird * Nach Rücksprache mit einem Arzt kann ein Medikament (Acetazolamide) verabreicht werden, um die Akklimatisierung bei Menschen zu fördern, die früher von der Höhenkrankheit befallen wurden, sowie bei einem plötzlichen Aufstieg auf Höhen über 3500 Meter, wenn Akklimatisierung nicht möglich ist. |